Bewegung im Streit um die Dresdner Bahn

Ostdeutsche CDU-Landesgruppenchefs unterstützen Tunnellösung in Lichtenrade

In den Streit um eine schnelle Bahnverbindung zum künftigen Hauptstadtflughafen BER und die Tunnellösung für die Dresdner Bahn kommt Bewegung. Auf Initiative des Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordneten Dr. Jan-Marco Luczak haben sich jetzt die Vertreter aller ostdeutschen CDU-Abgeordneten für eine möglichst schnelle Wiederbelebung der Dresdner Bahn ausgesprochen. In einem gemeinsamen Brief an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordern die Landesgruppenchefs von Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern den Bund dazu auf, sich für die Tunnellösung zu entscheiden und sie auch gegenüber der Deutschen Bahn zu vertreten.

Luczak kämpft seit Jahren für den Tunnel. Es sei höchste Zeit, dass jetzt eine politische Entscheidung pro Tunnel getroffen werde. "Die Interessen von mehr als 50.000 Menschen in Lichtenrade kann man nicht einfach übergehen", sagt er.
 
Hauptstreitpunkt bei der Dresdner Bahn ist die Bauausführung des Schienenwegs durch Lichtenrade. Die Lichtenrader wehren sich gegen diese Lösung. Meterhohe Lärmschutzwände würden den Ortsteil spalten, Erschütterungen und Lärm die Lebensqualität nachhaltig verschlechtern. Mehr als 16.000 Unterschriften hat die Bürgerinitiative Dresdner Bahn e.V. gegen die ebenerdige Lösung bereits gesammelt.

 

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