Spitzenkandidatin Jutta Kaddatz bei der Jungen Union Tempelhof-Schöneberg

Am Freitag durften wir Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur und Sport und Bezirksbürgermeisterkandidatin Jutta Kaddatz bei uns begrüßen. Sie informierte ausgiebig über ihren vielfältigen Aufgabenbereich, erklärte ihre Zukunftspläne für unseren Bezirk und diskutierte mit uns über aktuelle Probleme und Herausforderungen.

Im Fokus ihrer Arbeit stehen die Schulen in unserem Bezirk. Als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin kennt sie den Schulbetrieb und kann deshalb besonders gut auf die Bedürfnisse der Schulen in unserem Bezirk eingehen. Zentrales Problem der Schulen ist der Zustand der Schulgebäude, die überwiegend sanierungsbedürftig sind. Diese werden nach und nach saniert, soweit die finanziellen Mittel hierfür vorhanden sind, es ist jedoch noch vieles in dem Bereich zu tun. Im Gegensatz zur allgemeinen Auffassung bedeutet Bildungsarbeit nicht nur Schulbildung für Kinder, umfasst davon ist auch die Förderung des lebenslangen Lernens. Hierbei ganz wichtig sind die Förderung der Erwachsenenbildung durch die Volkshochschule, welche insbesondere Sprachkurse anbietet und die öffentlichen Stadtteilbibliotheken, die jedoch den Bedürfnissen der Bürger angepasst und erneuert werden müssten. Auch die kulturelle Bildung in Form diverser Kunstausstellungen sowie die Unterstützung der örtlichen Sportvereine fallen in den Aufgabenbereich von Frau Kaddatz.
 
Die aktuelle Debatte um die Flüchtlinge waren auch an diesem Abend ein Thema. So wirken sich die steigende Anzahl der Flüchtlinge gleich an 2 entscheidenden Stellen auf die Arbeit der Bildungsstadträtin aus. Einerseits müssen Sporthallen im Bezirk als Notunterkünfte zur Verfügung gestellt werden. Dies erfordert eine geschickte Planung, da der Unterricht an den Schulen und die Veranstaltungen der Sportvereine nicht durch die Abgabe der Sporthallen unnötig beeinträchtigt werden sollen. Außerdem müssen die Schulen für die Flüchtlingskinder „Willkommensklassen“ schaffen, wobei die Anzahl im Bezirk steigend ist, derzeit sind es über 60 Klassen mit einer Maximalanzahl von 15 Kindern. Diese sind besonders wichtig, da hier der Grundstein für die erfolgreiche Integration der Kinder geschaffen wird. Zur Bewältigung dieser Herausforderung ist eine gerechte Aufgabenverteilung und Mitarbeit aller Bezirke notwendig, die zurzeit leider noch nicht immer erkennbar ist.
 
Wir bedanken uns für den informativen Abend und freuen uns darauf Frau Kaddatz nächstes Jahr im Wahlkampf um das Amt des Bezirksbürgermeisters zu unterstützen.

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