Luczak: „Mutige Entscheidung der Evangelischen Kirche für Liebe und Verantwortung sollte für Konservative Vorbild sein“

Jan-Marco Luczak hat die Entscheidung der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg oberschlesische Lausitz für eine Öffnung der Ehe „als mutige Entscheidung für Liebe und Verantwortung“ begrüßt. Die Kirche hat beschlossen, die Öffnung der kirchlichen Trauung auch für gleichgeschlechtliche Paare zu ermöglichen.

"Diese mutige Entscheidung für Liebe und Verantwortung sollte für Konservative Vorbild sein", sagte Luczak. Als evangelischer Christdemokrat unterstütze er diesen Beschluss aus tiefster Überzeugung.

"Die Ehe ist der wunderbare Liebesbeweis zweier Menschen, die sich versprechen, in guten wie in schlechten Zeiten füreinander einzustehen. Das ist ein zutiefst konservativer und christlicher Wert. Wenn Menschen füreinander Verantwortung übernehmen wollen, dann sollten wir das anerkennen. Deshalb werbe ich auch in der CDU weiter für eine Öffnung der Ehe“, so der CDU-Politiker.

Luczak setzt sich als Bundestagsabgeordneter von Tempelhof-Schöneberg seit langem für die Gleichstellung ein. Er ist Mitglied im Kuratorium der Magnus-Hierschfeld-Stiftung, regelmäßig Gast beim CSD und unterstützt Projekte wie MANEO. Auch in seiner eigenen Partei tritt Luczak für eine Öffnung der Ehe ein. Zuletzt warb er offensiv beim Mitgliederentscheid des Berliner Landesverbandes für ein „Ja zur Ehe“.

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