Förderpreis Ehrenamt für Café Ulrichs in Schöneberg und Lichtenrader BC in Tempelhof

Das Café Ulrichs in Schöneberg und der Lichtenrader BC teilen sich in diesem Jahr den Förderpreis des Bezirks Tempelhof-Schöneberg. Das hat jetzt eine Jury entschieden. Der Förderpreis ist mit insgesamt 1.000 Euro dotiert. Er wird an Initiativen, Vereine und Organisationen für ehrenamtliche, nachhaltige und herausragende Leistungen für die Allgemeinheit vergeben. „Es ist eine kluge Entscheidung der Jury, dass sich in diesem Jahr zwei verdiente Preisträger die Auszeichnung teilen“, freut sich der Tempelhof-Schöneberger Bundestagsabgeordnete Dr. Jan-Marco Luczak (CDU). „Schließlich geht es vor allem darum, das bürgerschaftliche Engagement in Vereinen und Initiativen zu würdigen“, sagt er.

Luczak hatte das Café Ulrichs in der Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße für die Auszeichnung vorgeschlagen. „Ich freue mich, dass die Jury meinem Vorschlag gefolgt ist“, so Luczak. „Das Café wird fast vollständig von ehrenamtlichen Helfern betrieben, die die Tradition des früheren Café PositivHIV der Berliner Aidshilfe fortsetzen. Mit sehr moderaten Preisen, die die Selbstkosten abdecken, ist es ein wichtiger Treffpunkt im Kiez – für Menschen mit und ohne HIV“, erklärt er. Besucher des Cafés haben zudem die Möglichkeit mit kleinen Beträgen direkt die Berliner Aidshilfe zu unterstützen. „Wer sich in seiner Freizeit für so wichtige Projekte einbringt, verdient die Anerkennung des Bezirks und der ganzen Gesellschaft“, so Luczak. Er hatte das Café bereits im vergangenen Jahr für den Preis nominiert.

Ebenfalls ausgezeichnet wird der Lichtenrader BC insbesondere für seine erfolgreiche Jugend- und Integrationsarbeit. Der Verein arbeitet zum Beispiel mit der Flüchtlingsunterkunft am Lichtenrader Damm zusammen und integriert Flüchtlinge in seine Mannschaften. Den Vorschlag für die Auszeichnung des Lichtenrader BC hatte der Bezirksverordnete Patrick Liesener (CDU) eingereicht.

Die Jury für den Förderpreis besteht aus Mitgliedern des Bezirksamtes, der Vorsteherin der Bezirksverordnetenversammlung sowie Vertretern aus den Fraktionen der BVV und drei Mitgliedern gesellschaftlicher Gruppen.

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