Zum Abschluss des Jahres wollten wir es von der Frauen Union Lichtenrade nicht versäumen, eine ganz besondere Frau zu ehren – Mutter Teresa, eine Ikone des 20. Jahrhunderts, die am 04. Sept. 2016 heilig gesprochen wurde. Weltweit ist sie bekannt als „Engel der Armen“, obwohl sie – geboren 1910 im heutigen Skopje – in vermögenden Verhältnissen aufgewachsen ist. Schon früh fühlte sie sich, stark katholisch geprägt, zu den sozial Schwachen hingezogen, trat in den irischen Loretoorden ein, von wo aus sie in jungen Jahren als Dozentin nach Kalkutta ging. Dort war sie mit Lepra-, TBC- und Aidskranken, Sterbenden und den Ärmsten der Armen in den Slums konfrontiert und beschloss, fortan nur noch unter ihnen zu leben, um sie besser verstehen und helfen zu können.





Dem 20- minütigen Film der Politologin, Journalistin und Filmemacherin Vjollca Hajdari folgte eine sehr angeregte und intensive Diskussion über Religionen, Glaubensfragen und politische Verhältnisse. Die Veranstaltung zeigte uns, dass wir – von der Religion zur Politik gehend – noch einen langen und schwierigen Weg in Europa vor uns haben.

In diesem Zusammenhang möchte ich noch auf eine Fotoausstellung über das landschaftlich schöne Albanien hinweisen, die derzeit bis zum 06.01.2017 in der VHS Tempelhof-Schöneberg läuft, Barbarossaplatz 5, Tel. 030-90277-3000.

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