Unterstützung des Teams der Suppenküche Lichtenrade

Neue Heimat in der Alten Mälzerei kann wohl im Sommer bezogen werden

Die Junge Union hat zur sonntäglichen Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Suppenküche Lichtenrade aufgerufen. Der Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt, der Lichtenrader Bezirksverordnete Patrick Liesener sowie zahlreiche JU-Mitglieder folgten diesem Aufruf gern.

Das NACHBARSCHAFTSZENTRUM Suppenküche Lichtenrade e.V., so der korrekte Name, ist mit seinem kostenfreien Essens- und Lebensmittelangebot im Süden Berlins einmalig. Jeder, der kommt, erhält Hilfe, ohne dass Fragen gestellt werden. Jeden Sonntag von 12:00 bis 14:00 Uhr werden derzeit rund 120 Gäste mit einer warmen Mahlzeit und im Anschluss mit Lebensmitteln zum Mitnehmen versorgt.

Hochachtung vor dem Team der Suppenküche

„Mit welchem logistischen Aufwand dieses Engagement verbunden ist, aber auch mit wieviel Herzblut die Ehrenamtlichen diese Aufgabe bewältigen, beeindruckt mich jedes Mal auf Neue“, resümiert Patrick Liesener nach dem mehrstündigen Arbeitseinsatz. Liesener weiß zu berichten: „Die Vorbereitungen beginnen bereits am Freitagnachmittag und erstrecken sich über den ganzen Samstag, weswegen wir am Sonntag nur bei einem Teil der Arbeit helfen konnten. Wenn wir trotzdem einen kleinen Beitrag geleistet haben, dann freut mich das sehr. Wir wollen damit unsere Hochachtung vor dem Team der Suppenküche und der dort geleisteten, sozialen Arbeit zum Ausdruck bringen.“

Der Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt schließt sich der Einschätzung seines Kollegen an: „Bei dem Team der Suppenküche weiß wirklich jeder, was zu tun ist. Man unterstützt sich gegenseitig und alle gehen darin auf, anderen Menschen zu helfen. Dabei wird ein offener, direkter und gleichzeitig von großem Respekt geprägter Umgang gepflegt – aus meiner Sicht, einer der Grundpfeiler des Erfolgs. Man ist schnell beim „Du“ und fühlt sich sofort akzeptiert und geborgen, auch wenn man die Abläufe noch nicht kennt und daher nicht sofort weiß, was zu tun ist“.

Umzug in die Alte Mälzerei

Neben der Unterstützung ging es den beiden Bezirksverordneten auch darum, die Arbeitsabläufe besser kennenzulernen. Denn es ist geplant, dass das Nachbarschaftszentrum nach deren Eröffnung in der Alten Mälzerei eine neue Heimat findet. Diesem Umzug sieht das Team mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits wird es eine größere, modernere Küche geben, weswegen man sich auf die neuen Räumlichkeiten freut. Andererseits wird sich in der neuen Umgebung viel verändern, was selbstverständlich auch Auswirkungen auf das Team wie auch die Besucherinnen und Besucher haben wird.

Die beiden Bezirksverordneten haben daher versprochen, mit dem Team in Kontakt zu bleiben und wann immer es erforderlich ist, zu unterstützen. Nur drei Tage nach dem Besuch wurde vom Bezirksamt der Mietvertrag für die neuen Räumlichkeiten unterschrieben. Wenn die Bauarbeiten wie geplant voranschreiten, dann steht der Umzug des Nachbarschaftszentrums im Sommer 2020 an.

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