Übergriffe gegen Homo- und Transsexuelle nehmen zu – Luczak für Änderung des Grundgesetzes

Mehr als 260 Angriffe gegen Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender zählte allein die Berliner Polizei im vergangenen Jahr. Auch deutschlandweit haben homophobe Übergriffe wieder deutlich zugenommen. Jan-Marco Luczak setzt sich seit langem für LGBTIQ-Rechte ein und fordert mehr Schutz gegen Diskriminierung und Hass. Er will Artikel 3 Abs. 3 des Grundgesetzes und das Merkmal der „sexuellen Identität“ ergänzen.

Diskriminierung, Hass und Hetze sind nicht nur im Internet ein Problem. Immer öfter werden Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender in Deutschland angegriffen, bedroht und beleidigt. Jan-Marco Luczak setzt sich seit langem für LGBTIQ-Rechte ein und fordert daher ein klares Signal, „kein Mensch darf aufgrund seiner sexuellen Identität ausgegrenzt, verfolgt oder diskriminiert werden“.

Luczak unterstützt daher die Aufnahme der sexuellen Identität in das Grundgesetz (GG). Bislang schützt Art. 3 Abs. GG vor Ungleichbehandlung aufgrund von Merkmalen wie Abstammung, Rasse, Behinderung, Sprache, Heimat und Herkunft, Glauben und religiöser oder politischer Anschauung. Nun soll die „sexuelle Identität“ eingefügt werden, um Lesben, Schwule, Transsexuelle und Transgender besser zu schützen. „Das Grundgesetz beinhaltet die für unsere Rechtsordnung prägenden Werte und Prinzipien und hat eine wichtige Leitbildfunktion. Daher ist genau hier die Aufnahme der sexuellen Identität wichtig und richtig“, so Luczak.

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