Mehr Familienfreundlichkeit! CDU fordert mehr und annehmbare Wickelmöglichkeiten in öffentlichen Dienstgebäuden

Vergessen wir einmal Corona. In normalen Zeiten haben Bürodienstgebäude einen intensiven Publikumsverkehr. Wer mit Baby oder Kleinkind unterwegs ist, muss häufig nicht nur lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Er oder sie sieht sich noch vor einem anderen, großen Problem: Wo das Kind wickeln?

Auch Väter sollen wickeln können

Die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg fordert daher in der Juni-Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung, für mehr Familienfreundlichkeit zu sorgen und in allen öffentlichen Dienstgebäuden des Bezirks ausreichend Wickelmöglichkeiten zu schaffen. Auch Väter sollen ihre Kleinen angemessen wickeln können; entweder in einem separaten Raum oder an einem Wickeltisch auf der Herrentoilette. Das verlangt die Gleichberechtigung.
Der CDU-Bezirksverordnete und Vorsitzende des Ausschusses für Facility Management, Christian Zander, merkt an: „Es gibt auch Väter und Großväter, die mit ihren Kindern beziehungsweise Enkelkindern alleine unterwegs sind und nur äußerst selten die Möglichkeit vorfinden, die Babys auf der Herrentoilette zu wickeln.“

Wenige Möglichkeiten im Rathaus Schöneberg

Würden Sie Ihr Kind hier gerne wickeln wollen? Harald Sielaff, jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Bürgerdienste und Ordnungsangelegenheiten, erklärt, es gebe beispielsweise im Rathaus Schöneberg, das bekanntermaßen sehr viele Bürgerinnen und Bürger auch mit Säuglingen und Kleinkindern aufsuchten, nur äußerst wenige und von der Qualität her sehr bescheidene Wickelgelegenheiten.

„Es sei nicht mehr zeitgemäß und zudem unwürdig, erst zeitraubend nach einem geeigneten Ort zum Wickeln zu suchen – wenn es diesen überhaupt gibt,“ so die beiden CDU-Verordneten Harald Sielaff und Christian Zander abschließend.

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