Suboptimale Verkehrssituation am südlichen Ende der Motzener Straße – ein Kreisverkehr kann eine Lösung sein

Für die CDU-Fraktion Tempelhof-Schöneberg stellt sich die Verkehrssituation am Knotenpunkt Motzener Straße und Schichauweg zusammen mit der Egestorffstraße als äußerst belastend und belastet dar. Weshalb die Union im Bezirksparlament den Bau einer Ampelanlage oder eines Kreisverkehrs an der Kreuzung empfiehlt.

„Die Kreuzung ist furchtbar gestaltet“, sagt der Lichtenrader CDU-Verordnete Christian Zander. Entsprechende Baumaßnahmen sind geeignet, den Verkehr sicherer und übersichtlicher zu machen. Das demonstrierten so kleine Veränderungen wie die bereits installierten Querungsinseln, so Christian Zande

Prognosen statt veralteter Daten


Der CDU-Politiker wollte belastbare Daten und vor allem aber eine belastbare Verkehrsprognose für die Kreuzung Motzener Straße, Schichauweg und Egestorffstraße ermittelt sehen und hat beim Bezirksamt nachgefragt.


Von dort aber kam nur eine von der Senatsverkehrsverwaltung vorgenommene Verkehrszählung, die auch schon länger zurückliegt, nämlich von 2018. Sie wurde damals am 12. März von 7 bis 19 Uhr durchgeführt und ergab 12.658 Kraftfahrzeuge in der Motzener Straße, 11.062 Kfz im östlichen Schichauweg und 983 Kraftfahrzeuge im westlichen Schichauweg.

Ampelanlage oder Kreisverkehr wünschenswert

Eine große versiegelte Fläche: Eine leichte Verbesserung für den Rad- und Fußverkehr wurde mit zwei Querungshilfen erreicht. Doch besteht noch immer erheblicher Optimierungsbedarf.„Das Verkehrsaufkommen ist so groß, dass eine Ampelanlage oder ein Kreisverkehr angebracht wäre,“ argumentiert Zander und kritisiert die Senatsverkehrsverwaltung, die für die Installation einer „Lichtzeichenanlage“ keine „grundsätzlichen verkehrlichen Probleme” festgestellt haben will und Wartezeiten beim Einbiegen in die Motzener Straße für „zumutbar” hält. „Zudem wird völlig ausgeblendet, dass eine Verkehrszunahme durch die Umleitung in der Folge der Sperrung der Buckower Chaussee eintreten wird,“ so Zander.

Ein Umbau der Kreuzung ist in jedem Fall erstrebenswert: bleibt z.B. eine Kreisverkehrsanlage. Diese Option wird von der Verkehrslenkung Berlin begrüßt, hat der Lichtenrader CDU-Verordnete erfahren. Sie sei für Kapazitäten von 1.500 Kraftfahrzeugen pro Stunde geeignet, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Fahrgeschwindigkeiten zu reduzieren.
Der Lichtenrader Bezirksverordnete und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Hagen Kliem weiß: „Der mittelfristige Einbau eines Kreisverkehrs wäre wünschenswert, um die Situation vor Ort zu verbessern. Er ist schon seit längerem Bestandteil der Überlegungen des
Unternehmensnetzwerks Motzener Straße zur Verbesserung der Verkehrssituation.“

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