Experiment Brennpunktzulage beenden

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin
Wir haben davor gewarnt: Die Brennpunktzulage schafft neue Ungerechtigkeiten. Konkret: Eine neue Zweiklassen-Gesellschaft, unterteilt in Privilegierte und Nicht-Privilegierte im pädagogischen und Verwaltungspersonal einer Schule.

++ Nicht durchdachte Zulage schafft großen Unfrieden

Hildegard Bentele, bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin, erklärt:

„Wir haben davor gewarnt: Die Brennpunktzulage schafft neue Ungerechtigkeiten. Konkret: Eine neue Zweiklassen-Gesellschaft, unterteilt in Privilegierte und Nicht-Privilegierte im pädagogischen und Verwaltungspersonal einer Schule. Im Übrigen war der Anteil von 80 Prozent lernmittelbefreiter Schüler (Imb-Faktor) als Vergabekriterium der Zulage völlig willkürlich gewählt und stand den etablierten Kriterien des bisherigen Bonusprogramms für Schulen entgegen.

Statt jetzt aber den Fehler zu korrigieren, wollen Vertreter der rot-rot-grünen Koalition den Unsinn weiter perfektionieren. 

Wenn schon unbedingt Geschenke verteilt werden müssen, dann sollten sie den Ausbildern der Quereinsteiger zukommen oder den Schulen als Ganzes. Denn sie wissen am besten, was sie zu ihrer Entlastung oder der Verbesserung der Rahmenbedingungen brauchen.

Außerdem kündigt sich ein weiteres Problem an, auf das wir im Juni hingewiesen haben: In ihrem Geschenkerausch hat die Koalition die Elternbeiträge für Lernmittel abgeschafft und damit auch den lmb-Faktor. Dieser war bisher Richtschnur bei Zuwendungen an Schulen. Der Senat muss daher schnellstmöglich neue Kriterien aufstellen.“  

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